Stillen ist die optimale Versorgung Ihres Babys mit allen Nährstoffen, die es braucht. Doch es läuft nicht immer reibungslos. Viele junge Mütter leiden unter Problemen wie Brustdrüsenschwellung, Unwohlsein und sogar Schmerzen. Hier ist das Abpumpen von Muttermilch hilfreich. Doch wie gelingt das effektiv? Hier erfahren Sie, was Sie wissen müssen.
Häufige Herausforderungen, denen Sie begegnen könnten
Brustdrüsenschwellung
Wenn Ihr Baby einschläft oder die Brust nicht vollständig entleert hat, können Ihre Brüste anschwellen und schmerzen. Manchmal können sich sogar harte Knoten bilden. Wird dies nicht rechtzeitig behandelt, kann dies nicht nur zu starken Beschwerden führen, sondern auch zu einer Mastitis, einer schmerzhaften Infektion, die Ihre Milchproduktion beeinträchtigen und das Stillen erschweren kann.
Wenn Sie unterwegs sind
Wenn Sie nicht bei Ihrem Baby sind und nicht regelmäßig stillen können, können Ihre Brüste unangenehm voll werden. Mit der Zeit kann dies zu einem Milchstau führen, der zu einer Verstopfung oder sogar zu einer Milchabnahme führen kann. Deshalb ist regelmäßiges Abpumpen wichtig, wenn Sie nicht direkt stillen können.

Vorbereitung zum Abpumpen
Hygiene ist der Schlüssel
Waschen Sie Ihre Hände immer gründlich und stellen Sie sicher, dass Ihr Pumpzubehör, wie Ihre Milchpumpe und Aufbewahrungsbehälter, sauber und steril ist.
Seien Sie sanft
Massieren Sie beim Abpumpen der Milch Ihre Brust sanft in Richtung Brustwarze. Vermeiden Sie zu starken Druck, um Gewebeschäden zu vermeiden.
Planen Sie Ihren Pumpplan
Um Beschwerden vorzubeugen und die Milchproduktion aufrechtzuerhalten, ist es wichtig, regelmäßig abzupumpen, idealerweise alle 2–3 Stunden, je nachdem, wie viel Milch Sie produzieren und welchen Bedarf Ihr Baby hat.

So lagern und verwenden Sie abgepumpte Milch
Auswahl des richtigen Speichers Container
Entscheiden Sie sich für spezielle Aufbewahrungsbeutel für Muttermilch oder sterilisierte, dicht verschließbare Behälter aus Glas oder Kunststoff.
Hinweise zur Lagerung :
- Raumtemperatur ( 68 ℉ - 77℉ ): 4-6 Stunden
- Kühlschrank (ca. 39,2 ℉ ): 24-48 Stunden
- Gefrierschrank ( -0,4 ℉ oder darunter): 3-6 Monate
Muttermilch erwärmen
Um Muttermilch aufzuwärmen, stellen Sie den Behälter in warmes Wasser und erhitzen Sie ihn vorsichtig. Vermeiden Sie die Verwendung einer Mikrowelle, da diese wichtige Nährstoffe zerstören kann. Ein professioneller Flaschenwärmer ist ebenfalls eine gute Option. Befolgen Sie die Anweisungen und erwärmen Sie die Muttermilch.
Das Baby füttern
Schwenken Sie die erwärmte Milch vor dem Füttern vorsichtig und testen Sie die Temperatur, indem Sie einen Tropfen auf Ihr Handgelenk geben. Sie sollte warm, nicht heiß sein. Überprüfen Sie vor dem Füttern Ihres Babys immer Aussehen und Geruch der Milch – wenn etwas nicht stimmt, schütten Sie sie am besten weg.

Warum die Flaschenauswahl wichtig ist
Eine in N ATURE FOOD veröffentlichte Studie deckte ein besorgniserregendes Problem mit Mikroplastik auf, das aus Babyflaschen aus Kunststoff freigesetzt wird. Diese winzigen, weniger als 5 mm großen Kunststoffpartikel werden in besorgniserregenden Mengen freigesetzt, wenn Polypropylenflaschen (PP) Hitze ausgesetzt werden. Erschreckenderweise bestehen über 80 % der Babyflaschen auf dem Markt aus PP. Tests zeigten, dass das Erhitzen dieser Flaschen in kochendem Wasser – eine gängige Sterilisationsmethode – die Freisetzung von Mikroplastik deutlich erhöht. Einige Flaschen setzten bis zu 1,62 Millionen Partikel frei.
Aus diesem Grund greifen immer mehr Mütter auf Alternativen wie PPSU-Flaschen (Polyphenylsulfon) zurück, wie sie beispielsweise von Thyseed angeboten werden. PPSU-Flaschen sind hitzebeständig (bis zu 170 °C ), BPA-frei und setzen beim Erhitzen keine schädlichen Chemikalien frei. Sie vereinen die Robustheit von Glas mit der Leichtigkeit von Kunststoff und sind somit eine sicherere Wahl für Ihr Baby.
Warum Mütter Thyseed-Flaschen lieben
Thyseed-Flaschen sind mit weichen, in Deutschland hergestellten WACKER-Silikonsaugern ausgestattet, die die Haptik und Farbe der Mutterbrust imitieren und Babys Geborgenheit und Vertrautheit bieten. Die Sauger sind in drei altersgerechten Saugstärken erhältlich und gewährleisten ein sanftes Füttern ohne Verschlucken. Das innovative Belüftungssystem verhindert zudem, dass sich Luft mit der Milch vermischt. Dadurch wird das Risiko von Blähungen und Koliken reduziert, was zu einem zufriedeneren und entspannteren Baby führt. Thyseed-Flaschen erleichtern Babys den nahtlosen Wechsel zwischen Stillen und Flaschenfütterung.
Wenn Sie diese Tipps beachten, meistern Sie die Herausforderungen des Stillens besser und sorgen dafür, dass Ihr Baby optimal ernährt wird. Gleichzeitig erleichtern Sie sich das Leben. Passen Sie Ihre Routine an die Bedürfnisse Ihres Babys und Ihr eigenes Wohlbefinden an. Sollten Sie sich unsicher sein, wenden Sie sich gerne an eine medizinische Fachkraft.
